1 min

Die ewige Un-Ruhe der Prominenz (Teil 3)

International sind die Verdienste vieler kommunistischer Regenten sehr umstritten. In ihrer Heimat jedoch reicht deren Verehrung oft weit über ihren Tod hinaus.

Die ewige Un-Ruhe der Prominenz (Teil 3)
International sind die Verdienste vieler kommunistischer Regenten sehr umstritten.

Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens

International sind die Verdienste vieler kommunistischer Regenten sehr umstritten. In ihrer Heimat jedoch reicht deren Verehrung oft weit über ihren Tod hinaus. Als bekanntestes Beispiel gilt Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin. Bald nach seinem Tod im Jahr 1924 wurde der Revolutionsführers Lenin einbalsamiert und in einem Mausoleum am Roten Platz von Moskau öffentlich aufgebahrt. Spezialisten des „Allrussischen Instituts für Heil- und Aromapflanzen“ sorgen hier für den Erhalt des Leichnams, der noch immer zu den wichtigsten Touristenattraktionen des Landes zählt. Ähnlich prominent ruht auch der frühere chinesische Machthaber Mao Zedong seit 1976: Die mächtige Gedenkhalle für den Vorsitzenden Mao steht am geschichtsträchtigen Pekinger Tian’anmen-Platz, wo der konservierte Maos ebenfalls besichtigt werden kann.

Noch größer ist der „Kumsusan-Palast der Sonne“ im kleinen Nordkorea. Dort ruht ebenfalls in aller Öffentlichkeit Kim Il-sung in seinem früheren Regierungssitz in Pjöngjang. Dieser Ort ist insofern gut gewählt, weil der frühere Diktator zwar nicht mehr lebendig, aber juristisch immer noch Staatschef ist – als „Ewiger Präsident“.

5 min

Wo die Trauer eine gute Adresse hat

Die alte Dame war extra mit dem Bus angereist, um den Stadtgottesacker in Halle/Saale zu besuchen. "Sie war auf der Suche nach der Begräbnisstätte ihrer Vorfahren", erzählt der Bildhauer Marcus Golter. Wie sich herausstellte, handelte es ...

Weiterlesen
6 min

Das letzte Fest

Alles, was Sie über Ihre persönlichen Bestattungswünsche, die Wahl des guten Ortes und darüber, was Ihren Angehörigen in der Trauer guttut, wissen wollten und vielleicht nicht zu fragen wagten. ...

Weiterlesen
6 min

Das Gespenst von Wawa Bar: Seelenbestattung bei den Miskito Nicaraguas

Wir sind auf dem Weg nach Wawa Bar, zu einer kleinen Gemeinde von etwa 1.500 Personen an der Karibikküste von Nicaragua. Das Motorboot durchkreuzt die von Mangroven gesäumten Kanäle. Wir sehen Fischer in kleinen Bötchen ...

Weiterlesen