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Die ewige Un-Ruhe der Prominenz (Teil 1)

Berühmtheit kann eine Last sein – selbst nach dem Tod. Denn vielen Herrschern und VIPs war selbst nach ihrem Ableben keine Ruhe vergönnt, zumindest keine ewige. In einigen Fällen hatten sie daran selbst Schuld, weil sie schon zu Lebzeiten außergewöhnliche Bestattungswünsche angemeldet hatten.

Die ewige Un-Ruhe der Prominenz (Teil 1)
Ein Teil der Asche von Gene Roddenberry reiste an Bord der Columbia um die Erde und kehrte dann wieder zurück

Abschied in unendlichen Weiten

„Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise…“ – so begannen die deutschen Folgen der Science-Fiction-Serie „Star Trek“. Immer ging es dabei um völkerverbindendes Forschen im Weltall und die Erstbesetzung um Captain-Kirk genoss Kultstatus. Der Schöpfer der kosmischen Saga musste allerdings erst sterben, um selbst in den Weltraum zu gelangen: Ein Jahr nach dem Tod von Gene Roddenberry reiste 1992 ein Teil seiner Asche an Bord der Raumfähre Columbia um die Erde und kehrte dann wieder zurück. Zur Reise ohne Wiederkehr wurde dann Space-Trip Nummer Zwei. Eine Pegasusrakete startete am 21. April 1997 mit Asche von Roddenberry und 23 anderen Verstorbenen zur ersten Weltraumbestattung in eine Umlaufbahn 500 Kilometer über der Erde.

Eine ähnliche All-Mission verlief indes unplanmäßig. Schauspieler James Doohan was als „Enterprise“-Ingenieur „Scotty“ bekannt geworden und wollte Roddenberry gern nachfolgen. Seine Bestattungsrakete stürzte jedoch über der Wüste von New Mexiko ab und Scottys Asche gelangte erst mit dem zweiten Versuch zu den Sternen.

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Wenn die letzte Ruhe endet – Neue Wege im Umgang mit alten Grabsteinen

Wer sich für ein Grabmal aus konventionellem oder exklusivem Naturstein entscheidet, verbindet damit eine bestimmte Erwartung: Es soll die Erinnerung an den geliebten Menschen, den man verloren hat, auf ewig wachhalten. Viele haben bei der Planung ...

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Mit Frau Engel über Trauer sprechen!

Ich habe die Einleitung zu diesem Weihnachts-Überlebens-Text drei, vier Mal umgeschrieben; er wurde nicht verstehender, weicher – sondern immer kantiger, wütender, hilfloser. Festzustellen, dass ich selbst in diesem Weihnachtsdilemma feststecke, hat seine Zeit gebraucht, weil ich ...

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Weihnachten auf freiem Feld

Weihnachten in Trauer-Zeiten? Trauernde kennen diese Erfahrung auch ohne Corona, denn mit dem Tod eines geliebten Menschen ist Advent und Weihnachten auch anders. Die vertrauten Rituale, die man gemeinsam gepflegt hat, sind nicht mehr möglich. Schöne ...

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